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Kranken­ver­si­che­rung

Als Grenzgänger haben Sie die Möglichkeit aus drei verschiedenen Varianten wählen zu können.

Nach dem Kranken­ver­si­che­rungsgesetz der Schweiz (KVG) ist eine Kranken­ver­si­che­rung für Arbeitnehmer in der Schweiz obligatorisch. Man muss also zumindest eine Grundversicherung abschließen, die grundlegende Leistungen abdeckt.

Die Versicherungspflicht wird – anders als in Deutschland – nicht automatisch über den Arbeitgeber abgewickelt, sondern der Grenzgänger muss sich selbst um seinen Versicherungsschutz kümmern. Ebenso beteiligt sich der Arbeitgeber nicht an den zu entrichtenden Beiträgen. Diese muss der Grenzgänger komplett selbst tragen.

Der Grenzgänger hat innerhalb einer Frist von drei Monaten ab Beschäftigungsbeginn die Möglichkeit, sich von der (Schweizer) Versicherungspflicht befreien zu lassen. Hierfür ist der Nachweis über einen gleichwertigen Kranken­ver­si­che­rungs- bzw. Pflege­ver­si­che­rungsschutz, der mindestens den Leistungen der Grundversicherung des KVG entspricht und sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gilt, erforderlich.
Die Befreiung von der Versicherungspflicht erfolgt schriftlich bei den jeweiligen kantonalen Amtsstellen in der Schweiz.

 

Variante 1: Deutsche Gesetzliche Krankenkasse

Sofern Sie als Grenzgänger vor Tätigkeitsbeginn in der Schweiz bereits gesetzlich versichert waren, kann die Kranken­ver­si­che­rung in Form einer freiwilligen Mitgliedschaft weitergeführt werden.

Der Beitrag richtet sich nach dem derzeit gültigen Beitragssatz, der bundesweit einheitlich ist.

Variante 2: Schweizer Pflichtkasse nach EU/EFTA

Der EU/EFTA-Tarif ist die schweizerische Pflichtversicherung, in die der Grenzgänger eintritt, sofern er sich nicht von der Versicherungspflicht befreien lässt.

Neben den Versicherungsleistungen in der Schweiz erhält der Grenzgänger ein Formular E106. Dadurch erhält der Grenzgänger bei einer deutschen GKV (Aushilfskasse) weiterhin deutsche Kassenleistungen nach dem Sachleistungsprinzip.

Variante 3: Deutsche Private Kranken­ver­si­che­rung

Die private Kranken­ver­si­che­rung richtet sich an Grenzgänger, die ihren Versicherungsschutz gerne selbst gestalten und, anders als in der gesetzlichen Krankenkasse, auch garantiert haben möchten.

Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand sowie nach den versicherten Leistungen und dem frei wählbaren jährlichen Selbst­behalt.


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